Aktuelles
bettelnd

Stellungnahme zur Ausweitung der Bettelverbotszonen

29. April 2016

Ein sektorales Bettelverbot bedeutet Kriminalisierung und Vertreibung der bettelnden Personen, widerspricht der österreichischen Verfassung und EU-Richtlinien und bekämpft in keiner …

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Kinderspielzeug

Stellungnahme zur Änderung des Asylgesetzes

21. April 2016

…der Gesetzgeber nimmt mit dieser Novelle in Kauf, dass die Integration von Asylberechtigten und subsidiär Schutzberechtigten erheblich erschwert wird. Damit …

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Rollstuhlräder

Stellungnahme zur Änderung des Salzburger Behindertengesetzes

13. April 2016

…insgesamt begrüßt der Runde Tisch Menschenrechte der Stadt Salzburg (RTMR) die geplante Novellierung des Salzburger Behindertengesetzes, insbesondere die Reduktion von …

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Treffen der Menschenrechtsstädte

Erstes Vernetzungstreffen der österreichischen Menschenrechtsstädte in Salzburg

1. März 2016

Salzburg ist Menschenrechtsstadt und war nach Graz die zweite österreichische Stadt, welche die „Charta zur Umsetzung der Menschenrechte auf kommunaler Ebene“ …

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Antidiskriminierungsstelle Stadt Salzburg

für Betroffene, die sich ungleichbehandelt fühlen oder eine Diskriminierung beobachten:

Kirchenstraße 34
5020 Salzburg/Itzling
www.antidiskriminierung-salzburg.at

Beratungszeiten:

Mo 17-19h, Di 11-13h, MI 14-18h
im ABZ – Haus der Möglichkeiten, in der Kirchenstraße 34, 5020 Salzburg
Do 16-19h – im Schloss Mirabell, BeauftragtenCenter, Mirabellplatz 4, Eingang 5 im EG

Wegweiser über Menschenrechts-Institutionen in der Stadt Salzburg

Fakten

Diskriminierung

Im Zeitraum von Jänner bis Dezember 2014 wurden insgesamt 166 Anfragen an die Antidiskriminierungsstelle in der Stadt Salzburg gestellt. Die Hälfte der Anfragen stammen von Österreicher_innen und EU-Bürger_innen. Die häufigsten Anfragen betrafen vermutete Diskriminierungen durch Ämter, Gerichte oder Behörden (66). Beispielsweise fühlten sich die Betroffenen nicht wertschätzend bzw. respektvoll behandelt und führten dies auf ihre ethnische Zugehörigkeit, auf ihre Religion oder auf ihre Behinderung zurück.

MigrantInnen

In der Stadt Salzburg leben in Hauptwohnsitz mit 1.1.2015 fast 24% BürgerInnen mit anderer Staatsangehörigkeit, insgesamt aus 150 verschiedenen Ländern der Welt. In Österreich gibt es 16 anerkannte Religionsgemeinschaften, Islam seit 1912. In der Stadt Salzburg leben Menschen verschiedener Religionszugehörigkeit, die größten Religionsgemeinden sind christlich und muslimisch. Mehr Info hier. Der Anteil von SozialhilfebezieherInnen ist bei ÖsterreicherInnen höher als bei in anderen Ländern geborenen Menschen. Insgesamt zahlen sie netto mehr in die Sozialsysteme ein, als sie Leistungen erhalten. 2008 haben die Bürgerinnen anderer Staatsangehörigkeit 1,5 Milliarden mehr an Sozialbeiträgen bezahlt als sie Leistungen erhalten haben. Österreich und somit auch Salzburg gehört im Rahmen der Europäischen Union zu den Gewinnern der Freizügigkeit – es kommen viele gut ausgebildete Arbeitskräfte und tragen zum Wohlstand Österreichs bei. Die ArmutsmigrantInnen genießen auch die Freizügigkeit und seit 2009 gehören sie zum Stadtbild.  Laut einer Studie halten sich durchschnittlich 150 ArmutsmigrantInnen/Tag in der Stadt auf, die meisten davon werden als Angehörige der Gruppe Roma und Sinti eingeschätzt. Für die Integration und Schutz insbesondere dieser Personengruppe hat sich Österreich zusätzlich durch den Beschluss des EU-Rahmens für nationale Strategien zur Integration der Roma bis 2020 verpflichtet.

Flüchtlinge

Falls Sie Flüchtlinge unterstützen wollen, gibt es viele Möglichkeiten: www.fluechtlinge-willkommen.at; www.facebook.com/fluechtlingewillkommensalzburg; www.wirsinddabei.at.

Über 50 Millionen Menschen waren 2014 weltweit auf der Flucht. 81 Prozent der Flüchtlinge leben in Entwicklungsländern. In Österreich haben 2014 28.000 Personen um Asyl angesucht. Für 2015 wird diese Zahl auf 80.000 geschätzt. Die meisten kommen aus Syrien, Afghanistan und Russischer Föderation. Für AsylwerberInnen ist der österreichische Arbeitsmarkt mit Ausnahme von Saisonarbeit, selbständiger und gemeinnütziger Tätigkeit verschlossen. Die Stadt Salzburg bietet für AsylwerberInnen gemeinnützige Tätigkeit an.

AsylwerberInnen sind dabei auf die Leistungen des Staates angewiesen, die so genannte Grundversorgung. Die bedeutet für Personen, die in organisierten Quartieren mit Vollverpflegung untergebracht sind, ein monatliches Taschengeld von 40,- Euro. Privat wohnende Alleinstehende bekommen für Essen und Wohnen 320,- Euro/Monat, Familien mit zwei Kindern 820,- Euro.
Menschenrechtsbildung: Workshops
Workshops zum Thema Menschenrechte bietet Plattform für Menschenrechte an. Dieses Angebot richtet sich an Pädagog_innen und Lehrkräfte an Salzburger Schulen. Die Zielgruppe sind Personen, die Politische Bildung oder Menschenrechtsbildung an Kinder und Jugendliche aller Altersstufen bereits vermitteln oder planen, dies zu tun. Mehr Infos: office@menschenrechte-salzburg.at
Kommen Sie mit Ihrer Schulklasse (ab der 7. Schulstufe) auf eine kurze Reise durch den Stadtteil (Elisabeth-Vorstadt, Lehen, Nonntal, Andräviertel, Rechte Altstadt, Liefering) und suchen Sie gemeinsam nach den Spuren der Vielfalt im Stadtteil.  Alles und jede_r hat seine und ihre ganz eigene Geschichte. Es lohnt sich, sie zu erzählen.  Infos im Integrationsbüro, Schloss Mirabell, Tel. 8072-2296, integrationsbuero@stadt-salzburg.at
Workshops zum Thema Menschenrechte bietet Plattform für Menschenrechte an. Dieses Angebot richtet sich an Personen, die Politische Bildung oder Menschenrechtsbildung an Kinder und Jugendliche aller Altersstufen bereits vermitteln oder planen, dies zu tun. Mehr Infos: office@menschenrechte-salzburg.at
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