Über uns
Der Runde Tisch Menschenrechte wurde am 8.7.2011 im BeauftragtenCenter der Stadt Salzburg konstituiert und besteht aus 13 ExpertInnen aus den verschiedenen Bereichen (Verwaltung, Zivilgesellschaft, Wissenschaft und Praxis). Die Mitglieder sind schon im Bereich der Menschenrechte tätig und arbeiten im Runden Tisch unabhängig und weisungsfrei. Es wurde in der konstituierenden Sitzung die Geschäftsordnung beschlossen und der Vorsitz und die Steuerungsgruppe gewählt.
Inhaltlich wird die Arbeit des Runden Tisches durch die Steuerungsgruppe koordiniert, die jeweils zur Hälfte aus ExpertInnen der Verwaltung und der anderen Bereiche zusammengesetzt ist. Zur Umsetzung der Maßnahmen wurden von den Mitgliedern der Steuerungsgruppe Arbeitsgruppen gebildet. Das durch den Runden Tisch ausgearbeitete Arbeitsprogramm sowie die in den Arbeitsgruppen bis ins Detail konkretisierten und umsetzungsreifen Projekte waren die Grundlage für den Amtsbericht, der am Mittwoch, 28. März 2012, vom Gemeinderat zur Kenntnis genommen wurde.
Mitglieder des Runden Tisches Menschenrechte:
Robert Buggler
Salzburger Armutskonferenz
"Soziale Leistungen und Angebote dürfen nicht als Almosen, sondern müssen wieder verstärkt als Grundrechte verstanden werden. Der Runde Tisch Menschenrechte kann dazu beitragen."
Philip Czech
Österreichisches Institut für Menschenrechte
"Der Runde Tisch Menschenrechte bietet die Chance, grund- und menschenrechtliche Positionen in die politischen Diskussionen in der Stadt Salzburg einzubringen. Als unumstrittene Grundlage des Umgangs miteinander bieten die Menschenrechte ein Fundament, auf das sich Politik, Verwaltung und Bürgerinnen und Bürger beziehen können, um zu sachlichen und gerechten Entscheidungen zu gelangen."
Daiva Döring
Integrationsbeauftragte der Stadt, stv. Vorsitzende
"Menschenrechte bilden die Basis des gesellschaftlichen Zusammenlebens. Der Runde Tisch Menschenrechte wird das Bewusstsein dafür stärken und für die Zukunft Salzburgs beitragen, in der alle Platz und gleiche Chancen haben."
Adolf Gusner
Stadt Salzburg, Abteilung Soziales
"Die globale Bedeutung und Achtung der Menschenrechte beginnt auf kommunaler Ebene. Der Runde Tisch Menschenrechte der Landeshauptstadt Salzburg ist daher für mich mit der Hoffnung verbunden, dass Bewusstsein und Sensibilität für die Menschenrechte, deren Universalität und Unteilbarkeit, damit einhergehend für die soziale Dimension menschlicher Existenz und ihre Verletzlichkeit, so hin für die konkrete, praktische Umsetzung der Menschenrechte eine noch größere Breite und ein noch höheres Niveau mit Ausstrahlungskraft erreichen und so Wirkung entfalten! Dazu möchte ich sehr gerne beitragen!"
Reinhard Klaushofer
Universität Salzburg
"Menschenrechte sind Grundlage für Gerechtigkeit und Frieden, wer jedoch absolute Gerechtigkeit einfordert, droht furchtbar ungerecht zu werden. Am RTM mitwirken zu dürfen und Menschenrechten zum Durchbruch zu verhelfen ist für mich Ansporn und Ehre zugleich."
Ursula Liebing
Plattform für Menschenrechte, Mitglied der Steuerungsgruppe
"Die Menschenrechtsstadt Salzburg hat sich verpflichtet, allen in Salzburg lebenden Menschen einen wirksamen Zugang zu ihren Grundrechten zu gewährleisten und ein städtisches Zusammenleben in Solidarität zu fördern. Dass es hier in Salzburg Handlungsbedarf gibt, zeigt auch das langjährige Monitoring der Plattform für Menschenrechte. Der Runde Tisch wird die Stadt bei dieser Herausforderung begleiten und unterstützen."
Teresa Lugstein
Mädchenbeauftragte des Landes, Selbsthilfegruppe "Überlebt"
"Als Mitglied des Runden Tisches Menschenrechte freue ich mich, aktiv an der Sensibilisierung und Verbesserung der Menschenrechtssituation in der Stadt Salzburg mitwirken zu können. Gerne bringe ich meine Kompetenzen und Erfahrungen aus der Praxis dazu ein. Besonders wichtig finde ich die unterschiedlichen Zugänge der VertreterInnen im Runden Tisch, um sicher zu stellen, dass die Situation der Menschenrechte aus verschiedenen Perspektiven beleuchtet wird. Notwendige Veränderungsvorschläge werden somit gemeinsam an die zuständigen Stellen und PolitikerInnen herangetragen."
Josef Mautner
Katholische Aktion, Vorsitzender
"Salzburg gehört allen Menschen, die hier leben, und sie alle haben das Recht, ihre Menschenrechte in Anspruch zu nehmen. In der täglichen Arbeit jedoch erlebe ich vielfache Ausformungen von Diskriminierung und Rassismus. Ich bin überzeugt, dass der 'Runde Tisch' zu spürbaren Verbesserungen für die Menschen in der Stadt führen wird."
Fatma Özdemir
Rechtsanwältin, Mitglied der Steuerungsgruppe
"Menschenrechtsarbeit bedeutet nicht, mit dem Finger auf die Fehler Anderer zu zeigen, sondern bei sich selbst zu beginnen. Die Stadt Salzburg hat diesen wichtigen Schritt gesetzt und den "Runden Tisch Menschenrechte" eingerichtet. Ob die Stadt ihren Anforderungen an sich selbst gerecht wird, hängt aber nicht nur vom Runden Tisch, sondern von uns allen SalzburgerInnen ab."
Ursula Sargant-Riener
Koordinatorin der BewohnerService-Stellen, Mitglied der Steuerungsgruppe
"Für die Verwaltung ist Barrierefreiheit ein zentrales Anliegen. Barrieren sind aber nicht nur Stiegenhäuser, die RollstuhlfahrerInnen das Leben schwer machen. Manche Barrieren sind sogar noch schwieriger zu überwinden: etwa die Angst vor unfreundlicher oder im Extremfall sogar als ungerecht empfundener Behandlung. Gerade benachteiligte Gruppen müssen sich schon sehr sicher sein können, dass auf ihre Problemlagen respektvoll eingegangen wird. Diese Sicherheit zu vermitteln, ist oft schwer. Sensibilisierung für das Thema und regelmäßige Theorie-Praxis-Vergleiche sind wichtig, um unsere Arbeitsqualität zu sichern."
Dagmar Stranzinger
Frauen- und Gleichbehandlungsbeauftragte, Mitglied der Steuerungsgruppe
"Es ist eine Herausforderung, das eigene Handeln als städtische Verwaltung auch kritisch zu hinterfragen. Der Runden Tisch Menschenrechte leistet dabei Unterstützung. Im offenen, respektvollen Dialog erörtern wir Problemlagen und suchen nach Lösungen - im Sinne der "Menschenrechtsstadt Salzburg" "
Christian Treweller
Soziale Initiative Salzburg
"Menschen sind vielfältig, aber Menschenrechte sind eindeutig! Ich bin überzeugt, dass Alle davon profitieren, wenn Menschenrechte ausreichend bekannt gemacht und vollständig umgesetzt werden."
Ljiljana Zlatojevic
Verein Frauentreffpunkt
"Noch während meines Studiums der Rechtswissenschaften entdeckte ich besonderes Interesse für die Rechte, welche eine Gesellschaft dem Individuum und den einzelnen Gruppen als Grundrechte einräumt bzw. einräumen sollte. Dies kann ich in meiner beruflichen Praxis als Rechtsberaterin im Frauentreffpunkt, Beratungsstelle für Frauen in Einzelfällen entsprechend einsetzen. Das Mitwirken an der Arbeit des Runden Tisches Menschenrechte ermöglicht mir zusätzlich die benachteiligenden strukturellen Rahmenbedingungen besser zu erkennen und diese zu verändern."
